So fing alles an
Meine Mutter kam eines Tages mit einer Bitte zu mir. Ich solle ihr doch eine Energiespirale, nach den Vorgaben des Erfinders Dr. Anton Stangl, bauen. (Sie hatte ein Buch von ihm gelesen.) Mit ihr könne man dann Lebensmittel, Wasser, ja sogar sich selbst mit Energie aufladen.
OHH…
Da stellten sich meine Nackenhaare auf. WIE BITTE? An was ist sie denn da geraten. Ich hielt davon gar nichts. Nun konnte ich aber meiner Mutter diesen Gefallen nicht abschlagen. Sie hat immer alles für mich getan, ich konnte sie doch jetzt nicht im Stich lassen.
Ein wenig trotzig und widerwillig besorgte ich das Material, was man dazu benötigte und fing mit dem Bau an. Nach Fertigstellung konnte ich die Spirale nicht direkt meiner Mutter übergeben, weil ich ca. 500km entfernt wohnte.
ZUM GLÜCK. Denn…
Irgendwie sollten wohl meine Mühen einen Sinn haben. Ich weiß auch nicht genau warum, jedenfalls probierte ich sie aus. Nachdem ich sie aufgehängt hatte, legte ich mich darunter. Anfangs spürte ich nichts.
Doch dann…
Nach ca. 15 Minuten stellte sich ein seltsames aber sehr schönes Gefühl von Körperlosigkeit ein. Als würde ich in einer Form liegen, die meinen gesamten Körper bewegungslos machte.
Entspannung pur, wie ich sie zuvor noch nie erlebt hatte. Es durchströmte jede meiner 100 Billionen Zellen, bis diese nach weiteren 15 Minuten in einer absoluten Einheit schwangen. Weder Arme, Beine noch Rücken konnte ich einzeln wahrnehmen. Irgendwie bestand ich nur noch aus Gedanken.
Was ich da erlebt hatte, konnte ich nicht glauben. So ein einfacher, spiralförmig nach unten wandernder Draht hatte so eine große Wirkung auf mich. Das musste ich näher untersuchen.
Im direkten Vergleich schmeckte dann Leitungswasser nach einer Behandlung mit der Spirale viel, viel weicher, irgendwie runder.
Waaahnsinn! Als mein Sorgen-Kaktus aber dann einen Wachstumssprung hinlegte wurde mir schlagartig klar: Eine zweite Spirale musste her. Eine für mich selbst.
Nicht nur diese zwei, sondern weitere baute ich für Familie und Freunde.
Zum Glück war es meine eigene Mutter, die mich darauf gebracht hat. Jeden anderen hätte ich als Spinner bezeichnet. Und so ein Ding wäre nicht eine Mühe wert gewesen. Mutti, ich danke dir nochmals dafür, dass diese außergewöhnliche Spirale in mein Leben getreten ist.